Samstag, 18. Mai 2013

[Autorenvorstellung] Justine Wynne Gacy


Justine Wynne Gacy schrieb das Buch "237", welches ich auch schon vorstellte (hier). Justine ist 22 Jahre alt und holt ihr Abitur gerade auf der Abendschule nach.

Justine fing schon recht früh mit dem Schreiben an, Schuld ist ihre Lese-Rechtschreib-Schwäche, wegen dieser musste Justine viel für Diktate üben und das einfachste Mittel ist nun einmal Geschichten schreiben. Das Geschichten schreiben hat Justine sogar soviel Spaß gemacht, das ihr ganzer Keller voller, noch nicht abgetippter, Werke ist. Für den Schritt in die Öffentlichkeit ist ihr Freund verantwortlich, da er Justine unterstützt wo er kann und ihr auch immer wieder Mut zuspricht. Auf Grund ihrer LRS, hat Justine sehr viele Beta-Leser und Rechtschreibprogramme, damit das gröbste verhindert wird. Ihr Liebling unter den Probelesern ist eine gute Freundin, Justine und sie haben circa den gleichen Geschmack und zudem lässt die Beziehung auch mal härtere Töne bei schlechten Ideen zu. Neben dem Mut in die Öffentlichkeit zu gehen, schenke der Freund von Justine ihr noch einen Füller. Mit diesem Füller, oder ihrem liebstem Kugelschreiber, schreibt Justine überall, denn sie hat immer 1-2 Notizbücher dabei, falls ihr etwas zu irgendeiner der Geschichten einfällt, an denen sie gerade schreibt.



Es gibt zwar keine richtige Rollenbiografie zu jedem Charakter, aber Justine muss sich in einem kleinen Buch Stichpunkte machen, um nicht den Überblick zu verlieren. Manchmal denkt Justine sogar so aktiv an ihre Geschichten, dass sie, obwohl sie im Unterricht ist, nicht aus ihnen heraus kommt. Bei wichtigen Terminen sei dies aber anders, versichert sie.        
Justine präsentiert stolz ihr Buch.
Eine Schreibblockade kennt natürlich jeder, aber Justine lässt sich von diesen nicht unterkriegen. Dann macht sie lieber was anderes, dann mit Sicherheit kommt dann nach ein paar Tagen ein "Flash", bei dem sie gar nicht mehr aufhören kann zu schreiben. Um einer Schreibblockade vorzubeugen schreibt Justine am liebsten in den frühen Morgenstunden, da sie dort noch halb in der Traumwelt ist, denn die meisten Ideen kommen ihr in der Nacht und genau aus diesem Grund führt sie auch ein Traumtagebuch.

Die Abendschule, ein Job, eine kleine Schwester, Freunde und ein Hund, machen es nicht gerade einfacher bei der Zeiteinteilung, Justine tut es dann auch oft Leid, wenn sie für das Umfeld nicht viel Zeit hat.
Was Justine anfangs mehr Schwierigkeiten bereitet hat als der Zeitmangel, waren die bösen Kommentare und die schlechte Kritik, ihr zwar bewusst, das man aus Kritik lernen kann, und dies auch tun sollte, aber trotzdem ist Kritik, vor allem am Anfang, recht schmerzhaft. Bis jetzt ist Justine auf alle Fälle der Meinung, dass sie, obwohl es auch schwarze Schafe und Neider in diesem Berufsfeld gibt, mehr gute als schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sie freut sich auch sehr darüber, dass sie eine große Unterstützung von Lesern, aber auch von den Kollegen bekommen hat.

Sie selbst beschreibt sich als launisch, laut und anstrengend, aber auch durchaus mit Unterhaltungswert. Einen  Lieblingsschriftsteller hat sie nicht, aber sie liebt die Werke von Goethe, Jillian Hoffman und Stefan Harbort besonders. Justine hat darüber auch eine ganz genaue Vorstellung:

[Die Welt ist voller spannender Geschichten, die es verdient haben, gelesen zu werden!]


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