Mittwoch, 14. August 2013

[Rezension - Buch] Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder

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Das Buch "Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder" wurde von Claudia Frieser geschrieben und ist 2004 im "CDV" erschienen, es kostet 5,99€ und ist ein Buch für Kinder ab 10.

Oskar lebt in der Vorstadt Nürnbergs im Jahr 2004, sein Opa ist nun seit einigen Monaten gestorben und Oskar trauert ihm immer noch hinterher. Er war anders als seine Eltern, seine Eltern wollten in Museen und Familienausflüge machen. Auch an diesem Wochenende möchten die Eltern mit Oskar ins Museum und Oskar muss leider mitkommen, anstatt sich mit Computerspielen die Zeit zu vertreiben. Bei diesem Besuch fällt Oskar ein Gemälde auf, es ist von einem unbekannten Maler und wurde zwischen 1450 und 1500 gezeichnet. Würde diese Jahreszahlen das ganze nicht ausschließen hätte Oskar schwören können, das die Person in der Mitte sein verstorbener Opa sei. Während Oskar an seinen Opa denkt, fällt ihm wieder die große Truhe auf dem Dachboden ein. Wenn er früher danach gefragt hatte was sich dort drin befand, antwortet der Großvater stets mit, "Das ist streng geheim!", doch als der Opa gestorben ist, hat er Oskar den  Schlüssel für diese Truhe vermacht. Kaum zuhause angekommen, sucht er diesen und rennt danach sofort weiter auf den Dachboden, um den Schlüssel auszuprobieren. als er die Truhe aufmacht, kann Oskar seinen Augen kaum trauen: Kleidung, ein Haufen alter Klamotten liegt in der Kiste. Doch dann sieht er glücklicherweise den Brief des Opas, während Oskar den Brief liest kommen ihm die ersten Tränen und als er fertig ist, denkt Oskar sein Opa wolle ihn auf den Arm nehmen. Sein Großvater schreibt nämlich, dass es möglich ist mit Hilfe der alten Eiche im Garten in die Vergangenheit zureisen.
Also probiert Oskar dies gleich am nächsten Morgen aus und tatsächlich, Sekunden später ist er in Nürnberg im Jahre 1484. Zumindest fast, ein kleiner Fußmarsch, vom Standpunkt der Eiche zum damaligen Nürnberg, fehlt noch. Oskar ist so überwältigt von Nürnberg, das er einfach die Zeit vergisst und als er dann abreisen möchte, sind die Stadttore schon verschlossen. Ihm bleibt also nichts anderes übrig als die Nacht in der Stadt zu verbringen. Doch kaum bricht die Nacht herein, wird Oskar auch schon überfallen, im Handgemenge wird er dann auch noch bewusstlos geschlagen. Als er wieder zu sich kommt liegt er im Hospital und weiß nichts mehr, nur noch das er Oskar heißt. Da er aber das Lesen und Schreiben beherrscht, nimmt ihn die Baderin bei sich auch, somit muss er nicht ins Waisenhaus. Kaum fängt er an sich in Nürnberg einzuleben, geht das Gerücht um, das der Teufel Säuglinge aus den Hospital verschleppt. Da weder die Baderin noch Oskar an den Teufel glauben, versuchen sie, mit Hilfe von einem neu gewonnen Freund, der auf den Namen Albrecht Dürer, der Sache auf den Grund zu  gehen


Das Buch ist meiner Meinung nach auch für Erwachsene etwas, da es eine Geschichte ist, die sehr viel Wissen über das Mittelalter vermittelt. Diese Idee ist stark umgesetzt und das Buch ist auch für Kinder etwas, genau weil es Wissen vermittelt, ohne direkt darauf hinauszuwollen. Das Buch ist das erste der Reihe und das zweite ist genauso schön, Buch 3 und 4 habe ich, bisher bin ich aber nicht zum Lesen gekommen.

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