Montag, 2. September 2013

[Rezension - Magazin] WASD Magazin (Ausgabe 2)

©2013 Finn Behrmann
Das WASD Magazin ist eine halbjährlich erscheinendes Magazin über Videospiele. Der Twist ist, dass dieses Magazin sich nicht mit einzelnen Spielen beschäftigt, sondern mit der Kultur die dahintersteht. 

Hält man das Magazin in der Hand so fällt das gelungene Design, die gute Verarbeitung, sowie der Verzicht auf Werbung auf, insgesamt erhält man für ca. 15 Euro ein sehr schönes Stück Papier.



Genug der Oberflächlichkeit kommen wir zum Inhalt:

Die Artikel werden nicht von einer festen Redaktion sondern von freien Autoren verfasst, einigen Leuten könnten Namen wie Christian Schmidt ein Begriff sein, das Spannende ist aber, dass in der Regel Leute zu Wort kommen die – mir zumindest – nicht bekannt sind.
Die Artikel sind überwiegend sauber recherchiert und in einem angenehmen Still geschrieben.
Thematisch ist das Magazin in drei Bereiche gegliedert - der erste und längste behandelt das Thema der Ausgabe, der zweite thematisiert einzelne Spiel, der dritte und damit die letzte Kategorie nennt sich Spielwiese und ist die Heimat der Dinge, die nicht ins restliche Heft gepasst haben.
Ob es jetzt um Themen wie die Zusammenarbeit zwischen Rüstungsindustrie und Shooterentwicklern oder um Sexismus geht, die Autoren verstehen es stets ihr Wissen und ihren Standpunkt zu vermitteln.
Das einige Artikel in positiven wie auch im negativen Bereich aus dem Rahmen fallen ist in Magazinen nichts ungewöhnliches und für mich auch nicht als Negativpunkt anzurechen.

Eines meiner persönlichen Highlights der Ausgabe ist der Artikel „(Spiel-) Weltanschauung“ ein anderes der Artikel „Sexspielzeug“.
Aufgelockert wird der harte Tobak durch nicht ganz ernst gemeinte Beiträge wie z.B. mit einem World of Warcraft abhängigen Obama der sich im Cyberspace auch durch den Secret Service beschützen lässt.

Zusammenfassend lässt sich sagen das das WASD Magazin sehr zu empfehlen ist wenn man sich nicht nur für Spiele, sondern auch für die Hintergründe interessiert. 

Das Magazin könnt ihr hier erwerben oder alternativ hier - teilweise - online lesen.


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