Montag, 7. Oktober 2013

[Rezension - Buch] Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

http://www.amazon.de/gp/product/B007P3OSCG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B007P3OSCG&linkCode=as2&tag=eljemsbuecher-21"Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" geschrieben von "Rachel Joyce" erschienen im August 2013 im Fischer Taschenbuch Verlag und kostet 9,99€.

Harold Fry, pensioniert seit einem halben Jahr, sitzt morgens am Küchentisch als seine Frau Maureen ihm einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin hinlegt, die er seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hat.
Queenie Hennessy liegt mit Krebs in einem Sterbehospiz und will sich mit diesem Brief bei Harold verabschieden.
In Harold erwacht erneut das schlechte Gewissen, welches er seit 20 Jahren mit sich herumschleppt.
Queenie hatte ihm damals geholfen und er  hatte sich nie bei dir dafür bedankt.
Er antwortet ihr und will den Brief kurz zum Briefkasten bringen. Am Briefkasten angekommen, wirft er ihn aber nicht ein, sondern geht einfach weiter.
Nach einem Gespräch mit einem Mädchen auf der Tankstelle wächst in Harold der Wunsch Queenie den Brief persönlich und zu Fuß vorbeizubringen.
Er macht sich also von Kingsbridge (Südengland) auf den Weg ins über 800 km weit entfernte Berwick an der schottischen Grenze.
Während dieser Pilgerrerise lernt er viele verschiedene Menschen und vor allem sich selber kennen.
Er verarbeitet während dieser Reise sein Leben, seine Beziehung zu seinen Eltern, seiner Frau und zu seinem Sohn.





Ich habe dieses Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und mochte es gar nicht aus der Hand legen.
Zum einen fand ich es schon immer sehr faszinierend und bewundernswert, wenn Menschen sich heutzutage zu Fuß auf eine Reise begeben, sich von der "Zivilisation", der Ordnung und Sicherheit in ihrem Leben lossagen und auf sämtliche "Annehmlichkeiten" verzichten.
Zum anderen erzählt Rachel Joyce die Reise von Harold so voller Gefühl,, das man sich sehr gut in Harolds Situation hinein versetzen kann.Man freut sich mit ihm, wenn er es schafft weiterzugehen, obwohl er so manches Mal Selbstzweifel hat und aufgeben will. Man leidet mit ihm, wenn er wieder eine schmerzhafte Erkenntniss bei der Aufarbeitung seiner Beziehungen hat. Bei mehreren Szenen hatte ich feuchte Augen beim Lesen.

Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch, bei dem Rachel Joyce es schafft, den Leser in die Gefühlswelt von Harold eintauchen zu lassen.


Genre-Wertung
Gesamt-Wertung









Dies ist ein Gastbeitrag von : www.drachenkiste.blogspot.de



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